Herr N., Fluglehrer aus Ulm, verunglückte in Eichstätt tödlich. Mit ihm starben u.a. auch seine Schwiegereltern. Er hinterließ daher, neben seiner Frau und seinem (zur Unfallzeit 2-jährigen) Sohn auch den noch in Ausbildung befindlichen Bruder seiner Frau.
Wir berieten in Rechts- und Finanzfragen und haben Kontakt zu Freunden der Stiftung vermittelt, die in der Begleitung und Betreuung Hinterbliebener ausgebildet sind.
Materielle Not besteht mittlerweile nicht mehr, da Frau N. ihre Ausbildung zur Ärztin abschließen konnte und auch eine mit ihrer Familiensituation vereinbare Anstellung gefunden hat.
Der BFU - Unfalluntersuchungsbericht veranlasste die Stiftung Mayday, an Herrn D. Thomas - Testpilot aus Fürstenfeldbruck - heranzutreten mit der Bitte, die gesamten zugänglichen Unterlagen zu beurteilen.
Herr D. Thomas hat dem LBA und der Firma, die Musterverfolger der Unglücksmaschine BO 207 ist, seine wesentlich vom bisherigen Untersuchungsergebnis abweichenden Erkenntnisse zur Verfügung gestellt.
Da eine von der Stiftung Mayday angeregte Neufassung des Betriebshandbuches der BO 207 abgelehnt wurde, wurden allen Haltern des Flugzeugtyps BO 207 die von Herrn D. Thomas festgestellten Erkenntnisse mitgeteilt. Sie waren auch Gegenstand eines Artikels des "aerokurier" (12/99).
Die Begleitung der Familie konnte mittlerweile abgeschlossen werden.
Stiftung Mayday
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