Bernhard Heitz, Jahrgang '62, erlitt 1997 bei einem Absturz in Edmonton, Kanada, schwerste Verbrennungen (85% 2. und 3. Grades). Er befand sich, gemeinsam mit Dr. Fresenius, auf einem Weltumrundungsflug. Dr. Fresenius erlag seinen Verbrennungen.
Herr Schweser, Geschäftsführer der Stiftung Mayday, führte die Gespräche mit dem Auswärtigen Amt, das die Kosten für den Rücktransport nach Deutschland übernahm. Darüber hinaus vermittelten wir kostenfreie Rechts- und medizinische Beratungen.
1998 und 1999 ermöglichten wir Herrn Heitz den Besuch der Jahreskongresse für Verbrennungsopfer und deren Angehörige in Edmonton, Kanada, und in Atlanta, USA, um in der Nachsorge den erfreulichen Heilungsprozeß zu unterstützen und sorgten für eine Posttraumabetreuung.
Herr Heitz baute mit Unterstützung des Hamburger Senats, des Krankenhauses Boberg und der Hamburger Elektrizitätswerke eine Brandverletzten - Organisation nach kanadischem Vorbild auf: http://www.phoenix-deutschland.de/.
Zur Zeit lebt er in den U.S.A. Er hat über den Flug und seine Krankengeschichte ein Buch geschrieben (mit einem Vorwort von Niki Lauda):
Der Pilot Bernhard Heitz liess einen Traum wirklich werden: mit seinem Freund Harald Fresenius fliegt er in einer einmotorigen Mooney von Hamburg aus um den Globus. Auf dem Rückweg, in Kanada, stürzen sie mit ihrem Flugzeug in einen Wald und erleiden schwerste Verbrennungen. H. Fresenius stirbt nach kurzer Zeit, für B. Heitz beginnt ein langer, schmerzlicher Kampf auf dem Weg zurück ins Leben.
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