Ein wachsender Schwerpunkt in den letzten Jahren war das Sterben von Passagieren oder Kollegen, meist an Bord während des Fluges (2008: 54mal).
Viele Crewmitglieder werden von einem solchen Vorgang überrascht und haben Schwierigkeiten, damit umzugehen. Auch auf die damit verbundenen Umstände und die Konfrontation mit einem Verstorbenen sind viele nicht oder nicht gut vorbereitet.
Diese Erfahrung haben wir mit dem Ziel weitergegeben, dass Besatzungen in Zukunft in der Erste-Hilfe-Ausbildung besser vorbereitet werden.
Da psychische Effekte – auch langfristige – mit einer sehr viel höheren Wahrscheinlichkeit auftreten, wenn das auslösende Ereignis unerwartet eintritt, wird diesen damit vorbeugend entgegengewirkt. Weitere Informationen in Form von Handouts haben wir auf der Stiftungshomepage zum
Herunterladen bereitgestellt. 2009 meldeten nur noch 16mal Besatzungen Betreuungsbedarf nach einer Konfrontation mit einem Todesfall.